AKUPUNKTURPRAXIS URSULA FEDERER

 JAPANISCHE AKUPUNKTUR UND WESTLICHE NATURHEILKUNDE

 

Akupunktur
 

Genauso wie auf die Nacht der Tag folgt und wieder die Nacht, so lebt auch der Mensch in der Spannung zwischen dunkel und hell, kalt und warm, unten und oben, feucht und trocken... Erde und Himmel... YIN und YANG. Leben ist ein stetiger Wandel, ein Tanz um das Gleichgewicht. Krankheiten sind Entgleisungen des Gleichgewichts, sind Blockaden im Fluss. Manchmal ist eine äussere Einwirkung nötig, um sich dem Gleichgewicht wieder zu nähern, die Energie zu freiem Fluss zu bewegen. Dies ist das grundlegende Ziel der Therapien, die sich in der östlichen Heilkunde entwickelt haben. So wird nie nur das Symptom für sich betrachtet, sondern immer nach der Natur des Ungleichgewichts gesucht.  

In Asien haben sich in mehreren tausend Jahren differenzierte Vorstellungen darüber entwickelt, wie und wo sich unsere Energie bewegt – ein Ausdruck davon ist das Meridiansystem mit den Akupunkturpunkten. Zahlreiche Techniken entstanden, die die Regulation des Energieflusses und das Wiederherstellen des Gleichgewichts zum Ziel haben: Akupunktur, aber auch Massagetechniken, Bewegungskünste etc..

 

Japanische Akupunkturstile 

In Japan haben sich besonders feine und schmerzfreie Akupunkturformen entwickelt, im Wissen darum, dass feine Reize grosse Wirkung haben.  Akupunktur bedeutet ursprünglich nicht in erster Linie Nadelbehandlung, sondern Stimulation der Punkte: mit Nadeln, aber auch durch Druck, Reibung, Streichung, Wärme. Dieses alte Wissen wurde in Japan besonders stark bewahrt, gepflegt und weiter entwickelt. Deshalb ist japanische Akupunktur auch für empfindliche Menschen (bei Nadelangst, für Kinder) geeignet.